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Nun sitzen wir im Flugzeug auf dem Weg von Ljubljana zurück nach Frankfurt. Ich schaue durch das Bordfenster und sehe die wunderschöne Bergwelt der Alpen, die wir gerade überfliegen. |
Einige Monate zuvor hatte ich Mailkontakt mit der EDTNA/ERCA Präsidentin, Frau Anastasia Laskari, später bekam ich ein Schreiben der Kongressverwaltung, ob ich einen Gastvortrag über meine über 40 jährige Erfahrung mit der Hämodialyse machen wolle. Natürlich habe ich mich für diese Einladung geehrt gefühlt, und ich musste nicht lange überlegen, um zuzusagen. Zumal mich mit der EDTNA etwas Besonderes verbindet: 1974 wäre ich fast mit meinem früheren Dialysearzt, Dr. H.W. Schüler nach Tel-Aviv gereist, um als 18 jähriger junger Dialysepatient einen Vortrag über meine 4 Jahre erfolgreiche Dialyse beim EDTNA Kongress zu erzählen. Leider konnte ich aufgrund eines gesundheitlichen Problems (ich glaube, ich hatte Shuntprobleme) nicht mitfliegen. Aber nun, nach 37 Jahren einen Vortrag bei ETDNA halten zu dürfen, war dies für mich eine großer Traum und natürlich das Highlight des Jahres 2011. Als wir sonntags in Ljubljana ankamen, war es warm. Die Sonne in Slowenien hatte doch noch etwas mehr Kraft als bei uns in Ingelheim am Rhein. Die Kongressverwaltung hatte uns direkt in der Innenstadt ein Zimmer im wunderschönen Hotel Central gebucht. |
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40st EDTNA/ERCA International Conference
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg zum Kongresszentrum „Cankarjev Dom“. Das modernste und größte Kongressgebäude in Slowenien liegt mitten in der Innenstadt von Ljubljana. |
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Im Guestspeakers Block mit dem Thema: „Quality patients self-care“ war mein Gastvortrag bestens platziert. In der genialen Gallus Hall, dem größten Saal des Cankarjev Doms fand die Vortragsreihe statt. Mein Thema fand wohl Interesse, so dass der Saal gut mit Fachpublikum gefüllt war. Nachdem ich von der Vorsitzenden Karen Jenkins angekündigt wurde, ging ich etwas aufgeregt zum Vortragspult. Meinen Gastvortrag, den ich in Englisch vortrug, wurde in die spanische-, französische-, deutsche- und slowenische Sprache simultan übersetzt. Am Schluss meines Vortrags bekam ich Applaus und das Auditorium würdigte mit Applaus mein langes Leben mit der Dialyse. |
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mein Vortrag: Artikel in der Zeitschrift Forum www.nephro-fachverband.de |
40 years Anniversary Party
Am Sonntagabend war die große 40 jährige Geburtstagsfeier angesagt, die im Innenhof der Mittelalterlichen „Ljubljanski grad“, der Burg aus dem 9.Jahrhundert, auf einem Hügel, mitten in der Hauptstadt Sloweniens, gelegen, stattfand. Einen schöneren Ort, wie das malerische Ambiente der Burganlage, konnte man für diesen Event nicht auswählen und verlieh den Feierlichkeiten einen besonderen Glanz und Glimmer, die bei allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird.
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Das offizielle Programm begann mit einigen Willkommensreden wichtiger Persönlichkeiten. So sprach auch u. a. Anastasia Laskari, EDTNA/ERCA Präsidentin von 2009-2011 ihre Festrede zu diesem wunderbaren Ereignis. Untermalt mit Musik aus letzten 40 Jahren wurde eine Zeitreise mit Meilensteinen durch Videos und Fotos aus den vergangenen vier Jahrzehnten auf eine Riesenleinwand projiziert. Immer wieder gab es Beifall, wenn einer der Gäste sich erkannte oder man hörte immer wieder den Satz aus den Reihen des Publikums: „Das waren noch Zeiten“ oder „das bin ich ja“. In den Ansprachen wurden immer wieder die große Leistung der Organisation hervorgehoben und betont, dass der Anspruch an Weiterbildung für das Fachpersonal und viele weitreichende Ziele, für sich die EDTNA von Beginn an stark gemacht hat, erreicht wurden. Man kann auf eine erfolgreiche Arbeit in der interdisziplinären klinischen Praxis und auf die konstante berufliche Weiterentwicklung des gesamten nephrologischen Fachpersonals zurückblicken. Nach dem offiziellen Teil wurde ein kulinarisches Festbuffet eröffnet. Es wurden köstliche Speisen aus der slowenische Küche kredenzt. Die Band „Blue Angel Gang“ mit ihrer reizenden Sängerin untermalte das Ganze mit traditioneller Musik. Danach war Gelegenheit sich in entspannter Atmosphäre mit Kollegen und Kolleginnen aus der ganzen Welt zu unterhalten, Kontakte zu pflegen und zusammen das Fest zu feiern. Nach diesem eindrucksvollen Fest brachte uns das Taxi in unser Hotel zurück. |